Cyclocross/Gravelbike

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Die Rennmaschine für leichtes Gelände.

Cyclocrossräder wurden ursprünglich für Querfeldeinrennen entwickelt, bzw. entstanden sie daraus das klassische Rennradfahrer vor mehr als hundert Jahren Wege abseits der Strasse anpeilten. Ziel war die sportliche Herausforderung und Steigerung der Kondition.

Da die Fahrräder nicht sehr geländegängig waren, wurden später breitere Reifen mit tieferen Profilen verwendet.

Dort wo man geländetechnisch wirklich an seine Grenzen kam konnte das Fahrrad aufgrund des geringen Gewichts ohne Probleme getragen werden.

 

Warum hat das Mountainbike das Querfeldeinrad noch nicht abgelöst?

Auch wenn man meinen könnte, dass Mountainbikes die Querfeldeinräder mitlerweile abgelöst haben sollten, gibt es diese Rennen auch heute noch und die Idee ein Rennrad für leichtes Gelände zu haben trägt nach wie vor einen ganz besonderen Charm.

Cyclocrosser sind im Bezug auf Bikepacking auf Langstrecken mit hauptsächlich befestigten Wegen sehr effizient. Durch die stabilen Ausführungen und die geländetaugliche Bereifung lassen sich auch Waldwege und leichte Schotterpisten bezwingen und machen den Cyclocrosser zu einer echten Bikepacking-Rennmaschine. Durch Gewichte von ~9-12Kg (Carbonausführungen <9Kg) bleibt das Rad gut Handhabbar und schnell.

 

Gravelbike?

Neuerdings benutzt man in diesem Zusammenhang auch den Begriff „Gravelbike“, was nochmal präzisieren soll, dass es sich um Räder handelt die neben Asphalt auch „Gravel-„, also Schotterpisten- und Waldwegtauglich sind.

Eventuell werden diese Systeme in Zukunft auch bei Pendlern sehr beliebt, welche längere Arbeitswege über Asphalt und leichtes Gelände zurücklegen müssen.

Wer sich also z.B. auf gut ausgebaute Fernradwege mit gelegentlichen leichten Geländestrecken fokussiert und trotzdem die Effizienz eines Rennrades schätzt, der ist mit einem Cyclocrosser sehr gut bedient.

 

Vorteile

+ „schnell“

+ geringer Rollwiderstand

+ geringes Gewicht (~9-12Kg)

+ Rennradgeometrie, effizienter auf Langstrecken

+ geringe Trägheit

+ unterschiedliche Griffpositionen

 

Nachteile

– weniger geländetauglich

– Fahrsicherheitsempfinden geringer

– weniger Komfort bei Unebenheiten

–  vergleichsweise geringe Traktion

 

Neue Gravelbikes

Specialized Sequoia 2018